Grundausrüstung ist alles

Für manche ist Heimwerken eine Passion, für manche ein Hobby und für andere der einzige Weg, um Veränderungen an Haus und Hof vorzunehmen, ohne das Budget unnötig zu strapazieren. Um die jeweils notwendigen Schritte und Akzente zu setzen, ist es daher empfehlenswert, sich nicht nur Tipps zum Bauenselber zu organisieren, sondern hin und wieder seine Werkzeugpalette einer Überprüfung zu unterziehen.

Denn wie auf jedem anderen Markt auch, werden die Maschinen und Werkzeuge ständig verbessert, neues Können wird in ihnen verarbeitet, neues Material und neue Erkenntnisse bei der Herstellung eingebracht. Diverse Hersteller machen so ihren Umsatz und setzen dabei auf die kleinen und großen Betriebe sowie auf den Handwerker zu Hause, den Heimwerker. Bosch, einer der führenden Werkzeughersteller auf internationaler Ebene, konnte auf diese Weise im Jahr 2011 Rekordumsätze verzeichnen und wartet immer wieder mit neuen und modifizierten Produkten auf. Ein richtiges Werkzeugsortiment umfasst schon einige Werkzeuge. Ohne die spezifischen Geräte für einige handwerklichen Griffe zu erwähnen, kommt man schon auf eine beachtliche Sammlung. Verschiedene Schraubenzieher, Sägen, Hämmer und Messer sind da zu erwähnen. Insbesondere bei den elektronischen Geräten kommt es aber auch immer wieder darauf an, für welchen Zweck das Gerät gedacht ist. Ein Schlagbohrer wird demnach weniger für Holz verwendet, ein Akkuschrauber dementsprechend weniger zum Bohren in Beton. Die Grundausrüstung ist das A und O des modernen Heimwerkers, denn mit dieser Grundausrüstung kann er nahezu alle kleinen und großen Aufgaben lösen. Und fehlt dann doch mal ein Werkzeug, so kann man in der Regel mit viel Erfindergeist auch die vorhandenen Geräte verwenden. Nicht jedes Problem muss gleich ein Grund sein, im nächsten Geschäft ein neues Gerät zu organisieren.

Ausstattung eines Heimwerkers

Wenn auch Sie zu den Besitzern eines Hauses oder einer Wohnung gehören, wissen Sie, dass es oft sehr teuer ist, wenn man für kleinere Reparaturen speziell ausgebildete Handwerker engagiert. Das ist auch gar nicht immer nötig, denn mit etwas Geschick können Hobbyheimwerker eine ganze Menge im Haus selber erledigen. Neben etwas Können und den richtigen Ideen kommt es aber natürlich auch auf eine gute Ausstattung an. Denn ohne gut bestückte Werkbänke ist es natürlich schwierig, handwerkliche Arbeiten im Haus auszuführen. 

Was in einer Werkbank nicht fehlen darf, sind natürlich zunächst die klassischen Dinge wie Nägel, Schrauben und Dübel. Diese sollten in unterschiedlichen Größen vorhanden sein, damit sowohl kleine Regale gebaut werden können oder große Schränke an der Wand befestigt werden können. Die entsprechenden Schraubenzieher, eine Bohrmaschine und Hammer sind natürlich ebenso eine Grundvoraussetzung.

Über diese Ausstattung hinaus liegt nun es nun an Ihnen, wie viel Sie sich an Arbeiten im Haus zutrauen. Möchten Sie beispielsweise selber für die Erneuerung von Bodenbelägen sorgen, brauchen Sie natürlich noch anderes Equipment. Dazu zählen dann ein Teppichmesser und für Holzfußböden eine gute Säge. Fliesen erfordern noch einmal andere Geräte. Denn eine Wandfliese lässt sich nur mit einem Fliesenschneider zurechtschneiden. Ob sich die Anschaffung der vielen Geräte lohnt oder nicht, hängt sicherlich davon ab, wie viel Sie im Haus selber machen möchten und wie viel auch noch zu tun ist. Außerdem können sich die Gerätschaften dann lohnen, wenn Sie auch gerne einmal Nachbarn und Freunden bei der Renovierung ihres Zuhauses helfen.

Grundsätzlich muss man aber sagen, dass eine Werkbank nicht alles enthalten kann, womit Handwerksbetriebe arbeiten. Aber eine gewisse Grundausstattung ist natürlich schon wichtig. Praktischerweise gibt es in Baumärkten die Möglichkeit, gleich ein ganzes Sortiment an Schrauben und Dübeln zu kaufen. Auch Schraubenzieher gibt es in Sets. Das spart eine Menge Geld und stellt sicher, dass man immer die passende Größe zur Hand hat.